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Die 10 schönsten Motorradrouten Europas: Pässe und Küsten

Die 10 schönsten Motorradrouten Europas, dazu Alpenpässe, Küstentouren und Regionen von der Eifel bis Albanien. Mit Tipps zu Planung, Maut und Etappen.

moto-guide RedaktionAktualisiert am 9. Jan. 2026 · 13 Min. Lesezeit

Garagentor auf, es riecht nach Benzin und Leder, und im Kopf fährst du schon die erste Kurve. Für uns Motorradfahrer ist Europa das abwechslungsreichste Revier, das es gibt. Ob du eine schwere Reise-Enduro, ein wendiges Naked Bike oder einen gemütlichen Cruiser fährst: Unter den schönsten Motorradrouten Europas ist garantiert etwas für dich dabei.

Hier bekommst du rund 2.500 Kilometer an Strecken-Empfehlungen, von den großen Klassikern bis zu ruhigen Nebenpässen. Dazu erfährst du, worauf du in den einzelnen Regionen achten solltest, damit die Tour entspannt läuft. Also: Koffer packen, Reifen checken, los geht's.

Die 10 schönsten Motorradrouten Europas

Wir fangen mit den Legenden an. Das sind die Strecken, von denen du noch Jahre später erzählst, und die jeder Motorradfahrer einmal unter den Rädern gehabt haben sollte.

Großglockner Hochalpenstraße

1. Großglockner Hochalpenstraße (Österreich)

Nicht umsonst heißt sie „die Königin“. Wenn du oben auf dem Parkplatz der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe stehst und auf den Pasterzen-Gletscher schaust, weißt du wieder, warum du Motorrad fährst. Die 48 Kilometer machen von Anfang bis Ende Spaß.

  • Fahrspaß: 36 Kehren und Steigungen bis zu 12 Prozent.

  • Tipp: Kauf das Ticket vorab im Onlineshop der Glocknerstraße, dann sparst du dir die Schlange an der Mautstelle Ferleiten (Nordeinfahrt) oder Heiligenblut (Süd). Oben gilt übrigens Tempo 70. Fahr außerdem unbedingt zur Edelweißspitze hoch. Das kurze Kopfsteinpflaster-Stück führt auf 2.571 Meter, und oben hast du einen Rundumblick über 360 Grad.

Transfagarasan

2. Transfăgărășan (Rumänien)

Früher ein Geheimtipp, heute weltberühmt. Die Straße führt quer durch das Făgăraș-Gebirge in den Karpaten und ist deutlich wilder als die meisten Alpenpässe.

  • Fahrspaß: Die Nordauffahrt ist spektakulär. Sie windet sich wie eine graue Schlange durch das grüne Tal.

  • Tipp: Achte auf streunende Hunde und, kein Witz, auf Bären. Die Region hat eine der höchsten Bärendichten Europas.

Trollstigen

3. Trollstigen (Norwegen)

Stell dir eine Straße vor, die fast senkrecht in den Fels gebaut wurde. Genau das ist der Trollstigen.

  • Fahrspaß: Elf Haarnadelkurven und dazu der Blick auf den Wasserfall Stigfossen.

  • Tipp: Die Bußgelder in Norwegen sind extrem hoch. Genieß lieber die Aussicht und bleib locker am Gas.

Amalfiküste

4. Amalfiküste (Italien)

Die SS163 ist Küstenstraße in Reinform. Links die Felswand, rechts geht es steil hinunter zum tiefblauen Meer.

  • Fahrspaß: Enge Kurven, in denen dein Knie fast das alte Mauerwerk streift.

  • Tipp: Fahr die Strecke nicht im August. Hitze und Reisebusse nehmen dir dann jeden Spaß. Mai und September sind die besseren Monate.

Sisteron

5. Route Napoléon (Frankreich)

Von Grasse nach Sisteron fährst du auf dem Weg, den einst Napoleon genommen hat. Die Route ist gut ausgebaut und lässt sich flüssig fahren.

  • Fahrspaß: Weite Radien, ideal für Tourensportler.

  • Tipp: Plan einen Abstecher in die Gorges du Verdon ein, den „Grand Canyon Europas“. Die Schlucht beginnt bei Castellane, das direkt an der Route liegt.

Wild Atlantic Way

6. Wild Atlantic Way (Irland)

Hier geht es nicht ums Tempo, sondern ums Erlebnis. Über 2.500 Kilometer zieht sich die Route an der zerklüfteten Westküste entlang.

  • Fahrspaß: Schmale Straßen, Schafherden auf der Fahrbahn und überall sattes Grün.

  • Tipp: Gib Geld für richtig gute Regenkleidung aus. In Irland erlebst du oft alle vier Jahreszeiten an einem Nachmittag.

Silvretta Hochalpenstraße

7. Silvretta Hochalpenstraße (Österreich)

Viele finden sie schöner als den Glockner, weil deutlich weniger Rummel herrscht. Aber Achtung: Die kurvenreiche Vorarlberger Seite von Partenen hinauf zur Bielerhöhe ist seit 2024 nach Felsstürzen und Muren gesperrt, laut ADAC voraussichtlich bis mindestens Sommer 2030.

  • Fahrspaß: Auf der Westrampe liegen die meisten Kehren, dort kommst du richtig in den Rhythmus, sobald sie wieder offen ist. Bis dahin erreichst du die Bielerhöhe nur von der Tiroler Seite über Galtür.

  • Tipp: Kehr oben am Silvretta-Stausee ein und schau rüber zur Piz-Buin-Gruppe. Prüf vor der Tour den aktuellen Straßenzustand.

Stilfser Joch

8. Stilfser Joch (Italien)

Die Mutprobe unter den Alpenpässen. 48 nummerierte Kehren auf der Südtiroler Seite von Prad und Trafoi, 34 auf der anderen Seite nach Bormio.

  • Fahrspaß: Sehr anstrengend, aber ein Pass, den du in deinem Motorradleben einmal gefahren sein solltest.

  • Tipp: Übe vorher das Wenden am Berg. Die Kehren sind so eng, dass du fast im Stand umlegen musst.

Picos de Europa

9. Picos de Europa (Spanien)

Hochgebirge wie in den Alpen, aber ohne Alpenpreise und ohne den dichten Verkehr.

  • Fahrspaß: Kurvige Schluchten wie der Desfiladero de la Hermida.

  • Tipp: Die Region ist für ihren Käse bekannt. Probier den „Queso de Valdeón“.

10. Magistrala (Kroatien)

Für viele die beste Küstenstraße überhaupt.

  • Fahrspaß: Hunderte Kilometer Kurven am Stück, immer direkt am Meer.

  • Tipp: Die Polizei kontrolliert hier streng. Genieß den Flow, aber übertreib es nicht.

Alpenpässe mit dem Motorrad: Klassiker und ruhige Alternativen

Die Alpen sind für viele von uns das Maß aller Dinge. Aber jeder Pass hat seinen eigenen Charakter.

Die Klassiker: Hier triffst du Gleichgesinnte

Auf dem Passo Pordoi oder am Grimselpass in der Schweiz bist du nie allein. Diese Strecken sind so etwas wie der Stammtisch der Szene. Du triffst Leute aus ganz Europa, fachsimpelst am Kiosk und fährst auf sehr gut gepflegtem Asphalt. Auch der Berninapass in der Schweiz gehört dazu: weitläufig, sicher und landschaftlich großartig.

Die Geheimtipps: Wo du deinen Motor noch hörst

Wenn du Ruhe suchst, nimm die kleinen, oft einspurigen Pässe.

  • Passo di Gavia (Italien): Der kleine, fiese Bruder des Stilfser Jochs. Die Straße ist stellenweise nur drei Meter breit, und Leitplanken fehlen teilweise. Da kribbelt es im Bauch.

  • Col de la Cayolle (Frankreich): Einer der schönsten Pässe der Seealpen. Du fährst durch eine Schlucht, die so eng ist, dass du meinst, die Felsen anfassen zu können.

  • Sölkpass (Österreich): Während alle zum Glockner fahren, hast du hier die Straße oft für dich. Viel Natur, kein Rummel.

Küsten-Touren: Meer, Kurven und Salz in der Luft

Morgens den Motor starten und dabei das Meer riechen, besser kann ein Tag kaum anfangen.

Sardinien: Grip ohne Ende

Sardinien hat einen ganz eigenen Charakter. Der Asphalt gilt unter Motorradfahrern als ausgesprochen griffig, viele erklären das mit dem rauen Gestein im Belag. Die SS125 Orientale Sarda solltest du auf jeden Fall fahren. Sie führt durch Bergmassive, und plötzlich schaust du auf versteckte Buchten hinunter.

  • Achtung: Der raue Belag frisst Gummi. Viele berichten von deutlich mehr Reifenverschleiß als zu Hause, also fahr nicht mit halb abgefahrenen Reifen los.

Korsika: Die Insel der 10.000 Kurven

Korsika ist wilder als Sardinien. Die Straßen sind schmaler, und oft laufen Schweine oder Ziegen über die Fahrbahn. In der Calanche de Piana leuchten die roten Felsen bei Sonnenuntergang regelrecht. Ein Moment, den du so schnell nicht vergisst.

Motorradrouten durch Nationalparks und Naturregionen

In Nationalparks bist du mittendrin in der Natur, und oft ist deutlich weniger los als auf den bekannten Pässen.

Schwarzwald (Deutschland)

Der Schwarzwald ist unser Klassiker vor der Haustür. Die Schwarzwaldhochstraße (B500) kennt jeder, aber mein Rat: Verlass die Hauptstraße. Das Münstertal oder die Strecke hoch zum Schauinsland haben Steigungen und Kurven, die dich richtig fordern.

Wichtig: Am Wochenende ist der Schwarzwald sehr voll. Wenn es geht, fahr unter der Woche. Die Schauinslandstraße (L124) ist von April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen für Motorräder sogar gesperrt.

Dolomiten (Italien)

Die „bleichen Berge“. Die Nationalparks hier wirken wie Freilichtmuseen. Die Sella-Runde ist der bekannteste Abschnitt, aber fahr auch mal in den Naturpark Paneveggio. Aus den Wäldern dort stammte schon das Holz für Stradivaris Geigen. Die Straßen sind leerer und die Natur ursprünglicher.

Pyrenäen (Spanien/Frankreich)

Die Pyrenäen sind das Gegenprogramm zu den Alpen: trockener, schroffer und einsamer. Im Nationalpark Ordesa y Monte Perdido fühlst du dich wie in einem Western. Auf der spanischen Seite sind die Straßen oft neu und sehr gut asphaltiert.

Motorradreisen nach Regionen: Was dich erwartet

Deutschland: Mehr als Autobahn

Deutschland wird oft unterschätzt. Abseits der A7 gibt es richtig gute Motorradreviere:

  • Eifel: Rund um den Nürburgring ist alles auf Motorradfahrer eingestellt. Die „Grüne Hölle“ ist nur der Mittelpunkt eines großen Netzes aus kurvigen Landstraßen.

  • Erzgebirge: Strecken bis rüber nach Tschechien, dichte Wälder und sehr gastfreundliche Leute.

  • Bayerischer Wald: Weite Kurven, die du schön mit Zug fahren kannst.

Österreich: Gastfreundlich, mit ein paar Regeln

Österreich mag Motorradfahrer. Meistens jedenfalls.

  • Regeln: Achte auf die 95-dB-Regelung im Außerfern (Bezirk Reutte, Tirol). Ist im Fahrzeugschein ein Standgeräusch über 95 dB(A) eingetragen, darfst du von Mitte April bis Ende Oktober auf mehreren Strecken nicht fahren, etwa durchs Lechtal, übers Hahntennjoch und im Tannheimer Tal. Die Strafe beginnt laut ADAC bei 220 €.

  • Regionen: Kärnten ist ideal als Ausgangspunkt für Touren nach Slowenien und Italien. In der Steiermark lockt die „Steirische Eisenstraße“ mit Industriekultur und schönen Kurven.

Schweiz: Hochalpin und teuer

Landschaftlich ist die Schweiz kaum zu schlagen. Pässe wie der Susten oder die Furka sind echte Ingenieurskunst.

  • Kosten: Die Schweiz ist teuer. Vor allem Essen und Übernachten kosten spürbar mehr als in Deutschland. Und für die Autobahn brauchst du eine Vignette.

  • Vorsicht: Die Polizei versteht keinen Spaß. Schon kleine Überschreitungen kosten Geld, und bei größeren wird es schnell sehr teuer, bis hin zum Strafverfahren. Fahr entspannt und genieß die Landschaft.

Italien: Motorradland durch und durch

In Italien bist du mit dem Motorrad überall willkommen.

  • Toskana: Sanfte Hügel, ideal für Cruiser.

  • Abruzzen: Der Gran Sasso gilt als „Little Tibet“ Italiens. Auf der riesigen Hochebene fühlst du dich herrlich weit weg von allem.

  • Essen: Jede Pause wird zum kulinarischen Highlight. Selbst der Espresso an der Tankstelle schmeckt besser als mancher teure Kaffee bei uns.

Frankreich: Leere Landstraßen

In Frankreich gibt es die „Départementales“, die D-Straßen. Auf denen bist du oft kilometerweit allein.

  • Auvergne: Eine Vulkanregion. Viel kurviger geht es kaum.

  • Vercors: Schwindelerregende Straßen, die direkt in die Felswände gehauen wurden. Ein Pflichtprogramm für Abenteurer.

Balkan: Abenteuer fast vor der Haustür

Kein Bock auf Massentourismus? Dann fahr Richtung Osten.

  • Slowenien: Das Tor zum Balkan. Im Soča-Tal findest du das klarste Wasser, das du je gesehen hast.

  • Montenegro: Der Durmitor-Nationalpark gehört zu den letzten echten Wildnisgebieten Europas.

  • Albanien: Hier ist eine Reise-Enduro sinnvoll. Die Hauptstraßen sind in Ordnung, aber das Beste liegt auf Schotterwegen.

Skandinavien: Runterkommen statt Heizen

Nach Skandinavien fährst du nicht, um schnell zu sein.

  • Schweden: Endlose Schotterpisten, zum Beispiel auf dem TET (Trans Euro Trail).

  • Norwegen: Viele Tunnel und viele Fähren. Plan genug Zeit ein, der Schnitt liegt oft nur bei 50 km/h.

Tipps für die Planung deiner Motorradtour durch Europa

Damit die Reise nicht zum Stress wird, solltest du ein paar Dinge vorher klären.

Die richtige Ausrüstung

  • Zwiebelprinzip: Oben am Pass hat es 5 °C, unten im Tal 30 °C. Merino-Unterwäsche ist da Gold wert.

  • Reifen: Prüf dein Profil. Ein Alpentrip über 3.000 km frisst mehr Gummi als der tägliche Weg zur Arbeit.

Navi-App oder Papierkarte

  • Apps: Nutze Apps wie Calimoto oder Kurviger. Die finden Kurven, die ein normales Navi nicht kennt.

  • Papier: Nimm trotzdem eine Karte mit. In den Bergen hast du oft kein Netz, und auch GPS spinnt manchmal.

Die Etappenlänge

Überschätz dich nicht. In den Alpen sind 250 km schon eine volle Tagestour. Du hältst für Fotos, trinkst Kaffee, schaust dich um. Wer sich stresst, fährt unsicherer.

Kurz zusammengefasst: Welcher Typ bist du?

Europa hat für jeden etwas. Bist du der Pässesammler, der in Südtirol jede Kehre mitnimmt? Der Genießer, der in der Provence an Lavendelfeldern vorbeirollt? Oder der Abenteurer, der in Albanien den nächsten Schotterpass sucht? Ganz gleich, wofür du dich entscheidest: Hauptsache, du kommst gesund wieder heim.

Die Straßen sind da, und jede Kurve hat ihre eigene Geschichte. Jetzt fehlt nur noch deine. Also schnapp dir dein Motorrad, prüf den Luftdruck und fahr los. Wir sehen uns unterwegs.

Häufige Fragen zur Motorradreise durch Europa

Wann ist die beste Reisezeit für eine Motorradtour in den Alpen?

Am besten fährst du von Mitte Juni bis Ende September. Vor Juni sind viele hohe Pässe noch wegen der Wintersperre zu, und ab Oktober musst du schon mit dem ersten Neuschnee und glatten Straßen rechnen.

Brauche ich in allen Ländern Europas eine Vignette?

Nein. In der Schweiz, in Österreich und zum Beispiel in Slowenien brauchst du sie auf Autobahnen. In Frankreich, Italien und Kroatien zahlst du dagegen streckenbezogene Maut an den Zahlstellen. Eine Übersicht über die verschiedenen Mautgebühren in Europa findest du auf der Webseite des ADAC.

Welches Motorrad eignet sich am besten für Alpenpässe?

Wendigkeit zählt. Reise-Enduros oder Naked Bikes sind ideal für enge Kehren. Mit einem schweren Cruiser geht es auch, in Haarnadelkurven wie am Stilfser Joch brauchst du aber deutlich mehr Kraft und fahrerisches Können.

Ist das Stilfser Joch für Anfänger geeignet?

Es ist eine echte Herausforderung. Die 48 Kehren auf der Nordostseite von Prad aus sind sehr eng und steil. Du solltest dein Motorrad im Langsamfahren sicher beherrschen und das Wenden am Berg können.

Was hat es mit der 95-dB-Regel in Österreich auf sich?

Im Tiroler Bezirk Reutte (Außerfern) gilt von Mitte April bis Ende Oktober auf mehreren Strecken ein Fahrverbot für Motorräder mit einem eingetragenen Standgeräusch von über 95 dB(A). Das gilt auch für deutsche Motorräder. Schau vor der Abfahrt in deinen Fahrzeugschein (Feld U.1).

Wie viele Kilometer sollte ich pro Tag einplanen?

Im flachen Gelände sind 400 km kein Problem. In den Alpen oder auf kurvigen Küstenstraßen solltest du dich auf 200 bis 250 km beschränken, damit die Tour entspannt bleibt.

Brauche ich für den Balkan eine spezielle Versicherung?

Innerhalb der EU reicht deine normale Versicherung. In Montenegro, Bosnien-Herzegowina und Serbien gilt das deutsche Kennzeichen als Versicherungsnachweis, die Internationale Versicherungskarte (früher „Grüne Karte“, heute weiß) wird aber empfohlen. In Albanien und Nordmazedonien brauchst du sie, sonst musst du an der Grenze eine Kurzversicherung abschließen. Das Länderkürzel darf auf der Karte nicht durchgestrichen sein.

Welches Zubehör ist für lange Touren unverzichtbar?

Ein bequemer Sitz, ein gutes Navi, eine Regenkombi, ein kompaktes Pannenset zum Reifenflicken und eine Powerbank fürs Smartphone.

Gibt es in Europa besondere Vorschriften zu Helm und Handschuhen?

Helmpflicht gilt überall. In Frankreich muss dein Helm zusätzlich reflektierende Aufkleber haben (das gilt auch für Ausländer), und du musst CE-zertifizierte Handschuhe tragen. Hier findest du die ausführlichen Regeln und Vorschriften für die einzelnen Länder.

Wie finde ich motorradfreundliche Unterkünfte?

Schau auf Portalen wie „Bikerbetten“ oder nach Unterkünften, die sich ausdrücklich als motorradfreundlich ausweisen. Solche Unterkünfte haben oft einen überdachten Stellplatz, einen Trockenraum für die Kleidung und Werkzeug für kleine Reparaturen.

Korsika oder Sardinien: Was lohnt sich mehr?

Sardinien hat den besseren Asphalt und flüssigere Kurven. Korsika ist wilder und landschaftlich abwechslungsreicher, die Straßen sind aber oft schmaler und in schlechterem Zustand.

Was muss ich beim Fahren in der Gruppe beachten?

Fahrt versetzt (außer in engen Kurven), überholt euch nie innerhalb der Gruppe und richtet das Tempo immer nach dem schwächsten Fahrer.

Kann ich in Skandinavien wild zelten?

Ja, dank des Jedermannsrechts ist das in Schweden und Norwegen unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Motorisierte Fahrzeuge müssen aber meistens auf befestigten Flächen bleiben.

Wie schütze ich mein Motorrad auf Reisen vor Diebstahl?

Nimm ein hochwertiges Bremsscheibenschloss mit Alarmfunktion mit und stell das Motorrad nach Möglichkeit in eine abschließbare Garage oder in Sichtweite deiner Unterkunft.

Welche App ist die beste für Motorradrouten?

Calimoto und Kurviger.de sind die bekanntesten. Beide sind darauf ausgelegt, Kurven zu finden, statt dich auf dem schnellsten Weg über die Autobahn zu schicken.

Quellen

Stand: September 2026. Regeln, Sperrungen und Bußgelder können sich ändern.

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